Scroll to top
Thorit GmbH
Binsenstraße 13
91088 Bubenreuth
Anfragen
P: + (49) 09131 9279 515
M: sales@thorit.de

Zielgruppen-Targeting durch treffsichere Google-Ads

Dass Google-Ads eine solch dominante Stellung unter den Online-Werbern angenommen hat, liegt nicht nur an der enormen Verbreitung und Reichweite, sondern auch an der Summe an Daten die Google besitzt. Das ist nicht nur für Google selbst ein Vorteil, sondern auch für Sie. Schließlich haben Sie von Ihrem Google-Ads-Konto aus Zugriff auf einen Teil dieser Daten, was Ihnen passgenaues Zielgruppen-Targeting ermöglicht. 

Gerade bei den Einstellungen zu den Zielgruppen gab es in letzter Zeit einige Veränderungen, die Ihnen dabei helfen, Streuverluste zu reduzieren. Durch unterschiedliche Faktoren können Sie etwa von den Interessen potentieller Kunden profitieren, aber auch von genutzten Apps oder besuchten Orten – so finden Sie die relevantesten Zielgruppen für Ihre Kampagnen

 

 

Die Definition der Zielgruppe in Google-Ads

Zunächst einmal macht es einen Unterschied, ob Sie Google-Ads (vormals Adwords) für Such-, Display- oder Videokampagnen nutzen möchten, denn die Optionen unterscheiden sich jeweils leicht. 
Zu den wichtigsten Datensätzen zählen:

  • demographische Daten
  • Zielgruppen mit gemeinsamen Interessen oder gemeinsamer Absicht
  • Charakteristik
  • kaufbereite Zielgruppen
  • Remarketing
  • Kundenabgleich
  • ähnliche Zielgruppe oder Lebensereignisse (nur auf YouTube verfügbar)

Beispiele zur Definition der Zielgruppen

In der Demographie können Sie beispielsweise nach Altersgruppe, Geschlecht, Kindern und Einkommen auswählen. Die gemeinsamen Interessen umfassen entweder festgelegte Kategorien oder aber Sie können die Kategorien selbst festlegen, dann als benutzerdefinierte Zielgruppe. Zu den vorgefertigten Kategorien gehören etwa Essen und Trinken/Fast Food oder Hobby und Lifestyle/Mode – für die meisten Unternehmen sollte das genügen, aber die Personalisierung über benutzerdefinierte Zielgruppen erlaubt eine sehr genaue Spezifizierung. 

Etwas komplexer ist das Themenfeld gemeinsame Absicht, hierbei schaut Google-Ads auf die Suchhistorie der User. Das ist wichtig, um User, die nach Informationen suchen, von Usern mit Kaufabsicht zu separieren. Dazu können Sie auch URLs von der Konkurrenz nutzen, um sich in Ihrer Branche zu positionieren.

Analyse als Voraussetzung für passgenaues Zielgruppen-Targeting
Wird die Zielgruppe genau analysiert und definiert, so kann diese besser nachvollzogen und angesprochen werden. (Bild: immobilienscout24.de)

Die Charakteristik beim Zielgruppen-Targeting erlaubt Ihnen einen tieferen Einstieg als die demographische Analyse, denn hier können Sie beispielsweise auch den Bildungsabschluss oder die Einkommensgruppe als angeben. 

Über die Erstellung von Remarketing Listen können Sie Ihre Konversionsrate optimieren, indem Sie User ansprechen, die Ihre App oder Website in letzter Zeit bereits besucht haben und noch einmal einen Anstoß zum Kaufabschluss benötigen. 
Ein sehr interessantes Tool für Ihr Unternehmen ist personalisiertes Zielgruppen-Targeting und der Kundenabgleich, über den Sie Ihre eigenen Listen mit Daten nutzen können. Dadurch wird Ihre Zielgruppe beispielsweise über Abonnenten Ihres Newsletters definiert, das funktioniert zudem auch über analoge Adresslisten und Telefonnummern.

Um dies mit dem Datenschutz zu vereinbaren, müssen diese Daten selbstverständlich freiwillig von Ihren Kunden abgegeben worden sein und die Datenschutzerklärung muss User über die Verwendung der Daten aufklären. Außerdem muss Ihre Adressliste hierfür lang genug sein, andernfalls ließe sich die Anonymität der Suchenden bei Google nicht gewähren.

Falls Sie sich fragen, wie sinnvoll die Übertragung der Adressliste eines Newsletters wirklich ist, Google kann beim Kundenabgleich erfahrungsgemäß rund die Hälfte aller übertragenen Daten zuordnen und über Ads als Ihre Zielgruppe definieren. 

Wie Sie anhand dieser Auswahl sehen, sind die Optionen des Targetings in Google-Ads nicht nur vielfältig, sondern auch zielgenau. Als lokaler Händler können Sie etwa potentielle Kunden in Ihrer Nähe ansprechen, als frisch gegründetes Start Up profitieren Sie davon, die Nutzer mit passenden Interessen anzusprechen – auch die individuellen Ansprüche modernen, personalisierten Marketings können dadurch bestens bedient werden.

Kunden gezielt ansprechen

Eine besonders interessante Methode hierfür kann die Ansprache von Kunden mit Kaufinteresse sein. Um tatsächliches Kaufinteresse zu ermitteln, nutzt Google unterschiedliche Daten aus dem Suchverlauf und diese sind sogar über In-Market-Zielgruppen für die meisten üblichen Branchen vordefiniert. Was genau bedeutet das?

Verkaufen Sie beispielsweise Laufschuhe, ist ein Kunde, der „Marathontraining“ im Suchverlauf hat, für Sie bereits interessant. Eine Kaufabsicht lässt sich daraus noch nicht ableiten. Schaut der gleiche Kunde aber Ratgeber zu Laufschuhen auf YouTube und sucht nach „Laufschuhen Tempotraining“, so analysiert Google aus den Daten eine Kaufabsicht. Suchende erhalten von Google einen unsichtbaren Tag, der sie als „In-Market“ definiert.

Profitieren Sie von der Technik des Suchmaschinenriesen

Google setzt längst nicht mehr nur auf quantitativ angesammelte Daten, sondern greift auch auf ein Daten- und KI-getriebenes Tool zurück. Dieses Tool kommt bei der Nutzung der Funktion „ähnliche Zielgruppen“ beim Zielgruppen-Targeting zum Einsatz, welches Ihnen ermöglicht, Ihre Reichweite mit dem Hebel von Googles Technik zu steigern

Allerdings nimmt Sie diese Funktionalität natürlich nicht aus der Verantwortung Ihr Marketing in die eigenen Hände zu nehmen. Denn nur wenn Sie Ihre eigene Zielgruppe verstehen und einen Plan für Ihre Customer Journey parat haben, können Sie das Zielgruppen-Targeting von Google-Ads wirklich effizient nutzen.

Mit Zielgruppen-Targeting zu persönlicherem Marketing

Ob Sie ein Produkt oder einen Service mit breiter Zielgruppe anbieten oder aber mit spezialisierten Produkten im B2B-Bereich arbeiten, eine auf Ihre Kundschaft zugeschnittene Marketingkampagne ist essentiell, um Ihre Marketingressourcen effizient zu verwalten und Ihre Zielgruppe auch wirklich zu erreichen. 

 

 

Sind Sie noch unentschlossen, wie Sie Zielgruppen-Targeting für Ihre Kampagne nutzen können? Auch hierfür bietet Google-Ads Ihnen die richtigen Tools, denn Sie können die Datentiefe von Google auch bei allgemeinen Kampagnen mit breiterer Ansprache nutzen. Über die Beobachtung der Zielgruppe und die Anpassung der einzelnen Gebote, finden Sie das richtige Maß an Personalisierung und allgemeiner Ansprache.

Ist das gezielte Targeting nun eine Alternative zur Nutzung von Keywords? Die Antwort darauf ist ein klares Jein. Weniger Streuverluste und eine effizientere Verwaltung des Budgets auf der einen Seite erlauben Ihnen treffsicheres Marketing für Display-, Suchmaschinen- und Videoanzeigen, gleichzeitig sollten Sie natürlich gut funktionierende Keyword-Kampagnen nicht verbannen. Die vielfältigen Möglichkeiten des Zielgruppen-Targetings zu meistern, ist aber in jedem Fall ein lohnendes Unterfangen, um Ihre Kampagnen in eine höhere Conversionrate zu übersetzen und Ihre Kunden besser kennenzulernen.