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Ohne Google Ads geht im Bereich des digitalen Marketings seit einigen Jahren nichts mehr. Die Ausweitung des Angebotes auf interaktive Werbung und Retargeting hat Google Ads zudem noch einmal attraktiver für Online Shops gemacht. Bei Ihren Shopping Kampagnen sollten Sie dieses Werkzeug also in jedem Fall anwenden. Doch was macht eine Kampagne erfolgreich und wen erreichen die Google Ads? Mit einigen Tipps und Tricks werden diese Kampagnen über Google Ads zu einem wichtigen Pfeiler für das Unternehmen.

Tipp #1: Kennen Sie Ihre Zielgruppe

Bei einem Wechsel von Print- und Außenwerbung auf digitale Shopping Kampagnen müssen Sie sich als Händler zuerst die Frage stellen, wen Sie online ansprechen wollen und wer tatsächlich bei Ihnen kauft. Als Werbeagentur können wir für Sie eine Zielgruppenanalyse anfertigen. Mit Daten aus experimentellen Google Ads können Sie die Zielgruppe zunehmend verfeinern. Die Zielgruppe, die Sie glauben anzusprechen, ist häufig nicht an Ihren Produkten interessiert. Dann heißt es, sich der eigentlichen Käufergruppe anzupassen.

Zugleich können Sie auch selbst beeinflussen, an wen die Kampagnen über Google Ads ausgespielt werden. Dabei werden jedoch zum Teil andere Kennwerte wichtig, als in der Offlinewerbung. Sie sollten beispielsweise wissen, auf welchen Geräten Ihre Zielgruppe einkauft. Zwar verwenden heute sehr viele Menschen Mobilgeräte wie Smartphones und Tablets zum Shopping. Aber auch von Desktop PCs und Apple Macs werden Online Shops aufgesucht. Natürlich tragen auch demografische Werte dazu bei, ob ein Klick erfolgt. Wofür sich die Suchenden online außer Ihrer Produktgruppe interessieren kann wichtig sein.

Tipp #2: Passen Sie sich Ihrer Kundschaft an

Als Händler wissen Sie, dass Service alles ist und Sie durch etwas mehr Aufwand für Kunden zu einem besseren Dienstleister werden. Das wirkt sich positiv auf die Verkäufe und damit den Gewinn aus. Auch bei Kampagnen im Netz über Google Ads lässt sich dieser Effekt beobachten. Hier geht es jedoch weniger um das freundliche Auftreten, als um die Anpassung an die Umstände, unter denen Kunden auf Ihre Ads klicken. Möchten Sie beispielsweise vor allem mobile Nutzer ansprechen, muss der Online Shop auf mobile Zugriffe optimiert sein.

Mit einem weitgehend responsiven Layout und einer zusätzlichen Mobilseite, auf die umgeleitet werden kann, sind Sie auf viele Eventualitäten vorbereitet. Doch auch die Barrierefreiheit rückt immer stärker in den Fokus. Elemente, die beispielsweise die Anpassung der Textgröße zulassen und ein lesefreundliches Layout mit Alt-Text sind essentiell für Online Shops, die auch Menschen mit Behinderung und Senioren ansprechen möchten. Alt-Text können durch Sprachausgabe vorgelesen werden. So „sieht“ auch der sehbeeinträchtigte Kunde, für welchen Artikel er sich beim Kauf entscheidet. Das wird gerade auch im Hinblick auf Alexa, Siri und Co. Immer wichtiger. Auch der Checkout-Prozess muss daran angepasst sein.

Tipp #3: Mit Google Ads experimentieren

Wenn es um Kosten geht, schrecken viele Unternehmen vor Experimenten zurück. Doch das Testen mit Google Ads kostet nur wenige Euro pro Tag und gibt Ihnen ein Gefühl dafür, wer auf Ihre Anzeigen klickt. Google Ads und Google Analytics bieten umfangreiche Statistiken und Daten darüber, wer wann und wie lange auf Ihren Seiten, in Online Shops oder auf Anzeigen verweilt hat. So sehen Sie beispielsweise, wenn nachts oft und viel bestellt wird. Das Online Shop Layout kann für nächtliche Besucher etwas weniger grell sein, als tagsüber.

Daten wie Alter, Interessen und Klickzahlen nach Motiven geben Ihnen tiefe Einblicke in die Wünsche Ihrer Kunden. Nutzen Sie dieses Wissen, um die „echten“ Google Ads effektiver anzulegen. Essentiell für den Verlauf der Shopping Kampagnen ist auch, dass Sie mehrere Motive und Ads mit dem gleichen Ziel erstellen und die jeweils weniger erfolgreichen Anzeigen nach einiger Zeit abschalten.

Tipp #4: Landingpages statt Unter- und Startseiten

Es ist verlockend, Google Ads direkt auf Ihren Online Shop zu führen und zu hoffen, der Kunde finde, was er sucht. Manchmal funktioniert diese Strategie, doch meist muss man von dem Kunden als bequem ausgehen. Er möchte nach einem Klick direkt sehen, was hinter der Werbeanzeige liegt und sich nicht erst durch Ihren Shop suchen. Führen Sie innerhalb der Shopping Kampagnen daher alle Nutzer zuerst auf eine Landingpage. Dort findet er direkt die relevanten Produkte in einer Übersicht, eventuell verbunden mit einem Vorteil z.B. einem Gutschein oder Rabatt bei Newsletter-Anmeldung. Dann greifen die Kunden gerne zu.

Startseiten in Online Shops können für Google Ads Kampagnen anderweitig genutzt werden. Hier können Sie über Slider verschiedene Angebote in den Vordergrund rücken. Im Verlauf der Shopping Kampagnen können diese Slider dann auf einen Klick auf die beworbenen Artikel führen. Das erreichen Sie, indem Sie die gewählten Produkte als Aktion kennzeichnen und dadurch eine nur über diesen Link abrufbare Kategorie schaffen.

Tipp #5: Holen Sie sich Unterstützung

Bei Thorit blicken wir auf viele Jahre Erfahrung im Online Marketingbereich zurück und haben schon viele Online Kampagnen zum Erfolg geführt. Wir kennen die Mechanismen von Google Ads und wissen, welche Werbung welche Art von Kunden anspricht. Dadurch werden wir im Rahmen Ihrer Kampagnen zu einem unersetzlichen Partner, der Ihnen in allen Problemlagen ab der ersten Minute zur Seite steht. Eine schlechte Kampagne ist auch immer schlechte Werbung und kann Stammkunden abschrecken. Sprechen Sie daher vor dem nächsten Online Shop Relaunch und der nächsten Google Kampagne mit unseren Experten. Wir beraten Sie rund um Strategie und Bildsprache und pflegen Ihre Shopping Kampagnen für Sie.

Als Händler kennen Sie Ihre Waren und die besten Verkaufstools. Wir kennen Online Marketing. Diese Arbeitsteilung ergibt nicht nur Sinn, sie schafft auch zeitliche Ressourcen, durch die Sie Ihr Angebot ausweiten und sich um das kümmern können, das Ihnen wirklich wichtig ist. Durch die Zusammenarbeit wird Ihre nächste Kampagne ein voller Erfolg. Jetzt Kontakt aufnehmen und Strategie planen!