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Organische Reichweite steigern durch Content Seeding

Suchmaschinenoptimierung beginnt und endet nicht mit Ihrer Website, wenn Sie SEO wirklich erfolgreich denken wollen, dann müssen Sie denken wie Google und Ihre User. Content Seeding sollte ein zentraler Baustein Ihres Content Marketing sein, das Lesern einen Mehrwert bietet, Ihre Popularität steigert und gleichzeitig organisch Ihre Reichweite wachsen lässt.

 

 

Ob Sie dabei selbst den Content teilen, sich an einflussreiche Blogger wenden oder die Schnittstellen zum Influencer Marketing auf Social Media suchen, bleibt Ihnen überlassen. Hier erfahren Sie, wie Sie Content Seeding nutzen können, um Ihre Ziele zu erreichen.

Was ist Content Seeding und was bringt es Ihrem Unternehmen?

Ganz einfach definiert handelt es sich bei Content Seeding um die Verbreitung Ihrer Inhalte über externe Seiten. Die Anwendungsbeispiele erfolgreiches Content Seedings können aber ganz unterschiedlich aussehen und das macht das Gebiet für modernes Marketing so interessant.

Da wäre beispielsweise die Zusammenarbeit mit einem Blogger, der ähnliche Inhalte wie Ihre Seite bietet. Über eine Kooperation lassen Sie Ihren Content veröffentlichen und zu Ihrer Website verlinken. Auch Influencer Marketing funktioniert so, ist nur medial vielseitiger als der Blogartikel, das hat Vor- und Nachteile für Ihre organische Reichweite.

Content Seeding Prinzip
Das Prinzip von Content Seeding

Der Vorteil ist, dass Sie über Influencer vor allem sehr schnell sehr viele junge Nutzer erreichen können und tagesaktuelle Inhalte posten können. Allerdings werden Blogartikel häufig auch nach Monaten über eine Google-Suche aufgerufen und Ihr Link ist dort immer noch platziert. Es ist also eine wichtige Abwägungsfrage, ob Sie nachhaltiger oder viraler arbeiten wollen.

Wo platzieren Sie Ihren Content?

Für beide Punkte essentiell ist, dass Sie über relevante Inhalte denken und sich nicht den größten, verfügbaren Influencer suchen. Ein inhaltlich stimmiger Account, der mit Ihren Produkten on brand ist, wird Ihnen mehr Klicks und Conversions bringen als ein Account mit höherer Reichweite bei niedrigerer Relevanz. Auch beim Content Seeding ist eine gewisse Form des Targetings gefragt.

Noch besser sondieren können Sie zuverlässige Quellen über SEO-Recherchen. Zum Beispiel können Sie den Sistrix Sichtbarkeitsindex analysieren, der in den meisten Fällen auch mit Traffic und Trust Rating korrelliert.

Kanäle zur Content Distribution
Content Distribution Matrix (Bild: smartinsights.com)

Content Seeding können Sie aber auch selbst in die Hand nehmen. Dies kann beispielsweise über einen eigenen, externen Blog erfolgen oder aber über Kommentare auf relevanten Blogs oder Social Media. Achten Sie bei letzterem jedoch darauf, dass Sie nicht stumpf (oder gar unter falscher Identität) für Ihr Produkt werben – ansonsten wird Ihr Kommentar einfach als Spam markiert und aussortiert.

Die eigene Content Distribution starten

Ein wichtiger Baustein von Seeding Kampagnen besteht natürlich darin, dass Sie guten, relevanten Content erstellen und diesen auf freiwilliger Basis seeden lassen. Nicht immer müssen es Kooperationen mit bekannten Gesichtern sein, die Ihre Riechweite erhöhen.

Schaffen Sie Inhalte mit Mehrwert, die gerne geteilt werden, dann werden diese auch von Privatpersonen und Experten gleichermaßen geteilt. Das bedeutet für Sie ohne zusätzliche Kosten mehr Klicks, mehr Chancen auf Conversions und eine höhere Relevanz für Google.

Und schließlich sollte es immer Ihr Ziel sein, Inhalte so zu gestalten, dass menschliche User sie gerne lesen und auch gerne teilen. Das muss nicht immer in den sozialen Netzwerken erfolgen, auch wenn das für Sie natürlich besser ist, aber ein geteilter Link über WhatsApp oder dem Facebook Messenger kann Ihnen eben auch mehr Reichweite bringen.

Die Bedeutung von Content Seeding für SEO

Letztlich sollten Sie außerdem nicht die Bedeutung oft geteilten Contents für Ihr Suchmaschinen-Ranking außer Acht lassen. Das hat etwas mit den Bewertungsfaktoren zu tun, nach denen Google Seiten auf- oder abwertet. Google und andere Suchmaschinen versuchen dabei, so menschlich zu denken wie die Algorithmen es zulassen.

 

 

Dafür werden Faktoren zu Rate gezogen. Zum einen wird die Retention gemessen – klar, gute Inhalte halten User länger auf einer Seite. Aber Google misst auch, wie oft Seiten geteilt wurden, denn gute Inhalte teilen wir alle gerne mit unseren Freunden und Followern.

Ihre Erfolgsstrategie mit breit gefächertem Content Seeding

Beim Content Seeding ist es wichtig, dass Sie drei Medienarten trennen und die individuellen Vor- und Nachteile verstehen: Owned Media, Paid, Media und Earned Media.

Der Owned Media-Weg läuft über Plattformen auf denen Sie selbst Inhalte veröffentlichen können. Damit profitieren Sie direkt von der Reichweite der Plattform. User, die Videos zu Ihren Produkten oder Services suchen, werden dies sicher auf YouTube tun. YouTube gibt Inhalten mit vielen Views und Interaktionen einen Boost bei den Suchanfragen, auch hier zeigt sich, wie wichtig die Qualität des Contents ist.

Media Arten für das Content Seeding
Owned, Paid und Earned Media

Paid Media sind hingegen bei denen Sie bezahlen, um Ihre Inhalte auszuspielen. Das umschließt auch YouTube, das eine Mischform aus Owned und Paid Media ist. Denn auf YouTube können Sie durch bezahlte Anzeigen ihre Videos vielen Usern anzeigen.

Ein lohnenswertes Ziel sollte es für Online Marketer immer sein, auch in der Kategorie Earned Media vertreten zu sein. Hierbei berichten Publikationen oder Experten über Ihr Unternehmen und Ihre Inhalte. Diese Berichterstattung erhalten Sie die gewünschte Nennung und Verlinkung.

Durch die Dominanz der sozialen Netzwerke muss es sich natürlich nicht immer um Magazine, Zeitschriften oder TV-Sendungen handeln, die Ihr Produkt genauer unter die Lupe nehmen oder Sie in den Branchennews erwähnen. Das können auch Influencer oder Content Creator sein, solange Sie nicht dafür zahlen.

Content statt Conversions als Erfolgsstrategie

In welcher Art und Weise – ob bezahlt, forciert oder eher unbewusst und nebenbei – Sie Content Seeding auch betreiben mögen, es gibt nur einen Weg, der zu zum Erfolg führt: Die Qualität des Contents.

Gerade beim Content Seeding zeigt sich, wie wichtig die Dualität der Aufgaben beim Marketing ist. Einerseits müssen Sie die Hochwertigkeit der Inhalte sicherstellen, gleichzeitig müssen Sie aber auch das Netzwerk besitzen, um Ihren Content über relevante Quellen verbreiten zu lassen. Eine spannende Aufgabe, die Ihnen organisch mehr Reichweite verspricht.