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Google Adwords gehört zum wichtigsten Werbesystem um Nutzer über die Suchmaschine auf die eigene Seite zu lotsen. Für Adwords gibt es beispielsweise von Google selbst einige Tipps zu Optimierung, doch unkonventionelle Methoden, die sich in der Praxis bewährt haben, versprechen oft mehr Erfolg, als der klassische Weg.

Mit den sieben Tipps können auch Sie Ihr Adwords optimieren. Google AdWords Optimieren mit kostenlosem Guide.

 

Sie haben keine Zeit, den ganzen Leitfaden zu lesen?

Keine Sorgen. Wir senden Ihnen eine Kopie, damit Sie diese lesen können, wenn es Ihnen passt. Lassen Sie und einfach wissen, wohin wir Sie schicken soll (dauert 5 Sekunden):

 

1. Nicht von automatischen Geboten verlocken lassen

 

Für Neueinsteiger in Adwords ist die Möglichkeit der automatischen Gebote für die Klicks eine einfache und zeitsparende Möglichkeit in das Werbesystem einzusteigen.

Wer seine Kampagne optimieren möchte, sollte jedoch darauf verzichten.

Durch die manuelle Anpassung und beispielsweise einen hohen Cost per Click können Sie qualitativ bessere Daten sammeln, anhand derer Sie Ihre Kampagne optimieren können. Zudem startet Ihre Kampagne mit einer sehr guten Performance, was wiederum dazu führt, dass sie durch eine hohe Klickrate besser zu den Suchanfragen passt. Automatische Gebote sollten wenn, nur gezielt genutzt und dann auch regelmäßig geprüft werden.

 

2. Nicht immer ist der erste Platz lukrativ

 

Wer Kunden gewinnen möchte, der muss an erster Stelle stehen. So die weitläufige Meinung, die im Suchmaschinenmarketing vertreten wird. Das ist jedoch nicht immer richtig, denn wer an erster Stelle steht, muss dafür einiges ausgeben. Tatsächlich sind jene Seiten, die am ersten Platz stehen, die Seiten, die den größten Umsatz haben. Sie geben viel für Werbung aus und schließen auch viele Verkäufe ab, die jedoch aufgrund der Werbekosten dem Unternehmen sehr teuer kommen. Wer noch immer auf der ersten Seite gelistet wird, jedoch im Mittelfeld rangiert, der hat zwar weniger Klicks, jedoch aufgrund des niedrigeren Werbebudgets bleibt unterm Strich ein größerer Gewinn nach einem Verkauf.

 

Um Kosten zu sparen sollten Sie auch kontinuierlich Ihren Qualitätsfaktor optimieren. Denn die Positionierung in den Anzeigen errechnet sich aus dem Gebot und dem Qualitätsfaktor der Anzeige. Der Qualitätsfaktor setzte sich aus mehreren Faktoren zusammen:

 

1. Landing Page Exerience

Diese Faktor beschreibt, wie gut die Nutzererfahrung auf Ihrer Zielseite ist. Um den Faktor zu verbessern verbessern Sie Ihre Landingpage. Hier spielen viele Faktoren eine Rolle. Zum Beispiel die Ladezeit, die Usability, der Aufbau, der Inhalt und vieles mehr.

 

2. Expected Click-Through-Rate

Erzielen Ihre Anzeige eine gute Click-Through-Rate ist dies ein Zeichen von passenden Inhalten. Die Click-Through-Rate beeinflusst den Qualitätsfaktor elementar. Um die CTR zu verbessern, experimentieren Sie mit verschiedenen Anzeigentexten, anderen Keywords oder Anzeigenerweiterungen.

 

3. Ad Relevance

Wie relevant sind Ihre Anzeigen für die Zielgruppe? Hier misst Google wie gut Ihre Anzeigen zu den Suchanfragen und Keywords passen. Um diesen Faktor zu verbessern sollten Sie ebenfalls mit verschiedenen Keyword-Kombinationen und Anzeigen experimentieren. Eventuell macht es auch Sinn, mehrer individualisierte Anzeigen mit wenig Keywords zu erstellen anstatt allgemeine Anzeigen mit vielen Keywords.

 

AdWords Optimiern - Qualityscore
Opteo Quaility Score Übersicht

 

3. Der “Platzhirsch” gewinnt

 

Fallen Sie in der bezahlten Google Suche auf. Geeignete Anzeigenerweiterungen brauchen zwar mehr Platz, sorgen aber auch dafür, dass die Konkurrenz keine mehr hat. Google hat schrittweise Erweiterungen eingeführt, jedoch nur von wenigen genutzt werden. Dies bedeutet, dass die Konkurrenz häufig noch immer Anzeigen schaltet, die den Suchenden weniger auffällt.

Google bietet hier zahlreiche Optionen an wie Seitenlinks, Zusatzinformationen oder die Beitragserweiterung, die von den Nutzern als besonders vertrauenswürdig aufgefasst wird.

In unserem Beispiel haben wir zwei Anzeigen zum Thema “Waschmaschinen” verglichen.

Welche Anzeige sticht auf den ersten Blick mehr ins Auge?

 

AdWords Ad Extension
AdWords Anzeigen zum Thema “Waschmaschinen” mit Verkäuferbewertungen und ohne.

 

4. Qualität muss nicht viel kosten

 

Wer viel für einen Klick bezahlt, der wird natürlich weiter oben gelistet und in der Regel sind es immer die großen bekannten Unternehmen, die dafür viel Geld ausgeben. Genau das ist mittlerweile das Problem von vielen großen Betrieben, denn Nutzer suchen nicht, was sie bereits kennen, sondern nach etwas Neuem. Daher müssen Sie für Klicks nicht zwingend tief in die Tasche greifen, es reicht oft schon, wenn Sie im oberen Mittelfeld gelistet sind.

 

5. Die passenden Keywords

 

Dass Rechtschreibung nicht zwingend die Stärke von Nutzern ist, haben viele Unternehmen erkannt. Daher haben sie bewusst Kampagnen mit falsch geschriebenen Keywords initiiert. Seit Google jedoch bei Tippfehlern automatisch sehr treffsicher das richtige Wort vorschlägt, sind solche Kampagnen nur noch eine Verschwendung von Geld.

 

Fügen Sie außerdem Schritt für Schritt negative Keywords hinzu. Mit diesen Keywords werden Suchanfragen ausgeschlossen die eventuell nicht zu Ihrem Angebot und Ihrer Anzeige passen.

 

 

6. Geografisches Targeting für finanzkräftige Nutzer

 

Targeting ist ein wichtiger Erfolgsfaktor bei Adwords. Vertreiben Sie beispielsweise hochpreisige Waren, dann greifen Sie auf externe Daten zum Haushaltseinkommen zurück und bewerben bei Adwords bewusst Nutzer aus diesen Regionen.

Dies spart Ihnen wiederum Geld durch eine zu breite Streuung und erhöht wiederum die Anzahl an Klicks, die auch tatsächlich zu einem Verkaufsabschluss führen.

 

7. Nutzer bewusst ausschließen

 

Wer verkaufen will, ist weniger an Nutzern interessiert, die nur nach Informationen suchen und umgekehrt. Daher gilt es Google Adwords Kampagnen dahin gehend zu optimieren, dass genau solche Nutzer bewusst ausgeschlossen werden.

Typische Phrasen wie “selber machen” können bei reinen Verkaufsseiten beispielsweise ausgeschlossen werden, da diese Nutzer nicht an einem fertigen Produkt interessiert sind, sondern sie es lieber selbst machen wollen.

Daher sollten bei der Keywordanalyse nicht nur in frage kommende Keywords gesucht, sondern auch Keywords, die die falschen Nutzer bringen dezidiert ausgeschlossen werden.