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Social Media Algorithmen verstehen – und nutzen

Schon vor Social Media musste Ihr digitales Marketing gewissen technischen Ansprüchen gerecht werden. Vielen Marketern hat SEO vor die Frage gestellt, ob für potenzielle Kunden oder für die Suchmaschinen geschrieben wird – ganz neu ist die Frage nach den Social Media Algorithmen also nicht. In diesem Ratgeber wollen wir Ihnen zeigen, wie die Algorithmen der großen Plattformen arbeiten und was Sie konkret wissen müssen, um besseren Content zu produzieren, der wirklich ankommt.

 

Die Logik hinter den Social Media Algorithmen – das Ende der Chronologie

Dass die Algorithmen von Facebook, Instagram und Co. auch einen bitteren Beigeschmack haben, ist in Skandalen wie dem um Cambridge Analytica verankert. Aber auch die Filter Bubbles sind ein Resultat jener Algorithmen, die Usern nur noch relevante Inhalte anzeigen wollen. Wobei die technische Lösung eines subjektiven Begriffes wie Relevanz ein gewisses Problem darstellt, genau dort setzt der Algorithmus an.

Ganz am Anfang steht der Algorithmus als Begriff aus Mathematik und Informationstechnologie und beschreibt einen Regelsatz, der ein Problem aufgrund verschiedener Parameter lösen soll. Das Problem für die sozialen Medien ist hierbei die finanzielle Verwertbarkeit der Inhalte, was im Gegenzug bedeutet, dass User länger gebunden und deren Interessen bekannt sein sollen.

Sehr einfache Social Media-Plattformen (wie beispielsweise Facebook oder Instagram es zu Beginn waren) konnten eine chronologische Timeline nutzen, in der Inhalte in Echtzeit in den Feed gespeist wurden. Mit mehr abonnierten Kanälen ist dies nicht mehr sinnvoll, stattdessen erhalten User Content, den sie eher genießen und mit dem sie eher interagieren. Mit dieser Taktik verfolgen die Plattformen ein Ziel: eine bessere User Experience und eine höhere Verweildauer. Gleichzeitig ist die Interaktion aber eine der auszuwertenden Statistiken.

Je mehr User mit Inhalten interagieren, desto relevanter schätzen Algorithmen diese ein, desto mehr User sehen sie – so entsteht viraler Content.

Der Social Media Algorithmus unterstütz die User Experience und Verweildauer zu optimieren.
Der Social Media Algorithmus unterstütz die User Experience und Verweildauer zu optimieren. (Bild: blogging-techies.com)

Die genauen Stellschrauben im Hintergrund ändern sich dabei stets und aus verständlichen Gründen lassen die sozialen Netzwerke sich nur ungern in die Karten schauen. Gäbe es einen einfachen Trick, wäre das Netzwerk leicht zu manipulieren und der Algorithmus würde ausgehebelt werden. Stattdessen müssen Sie sich als werbendes Unternehmen oder als Vertretung Ihres professionellen Kanals fragen, wie Sie relevanten Content schaffen können.

Keine Social Media Hacks, aber Guidelines für Social Media Algorithmen

Eine Abkürzung, den Algorithmus auszutricksen, werden Sie also vergebens suchen. Dennoch zeigt die Erfahrung natürlich, welcher Content auf welchen Plattformen vom Algorithmus bevorzugt wird und somit Ihre organische Reichweite erhöht. Beachten Sie, dass es sich hierbei nicht um ein Hexenwerk handelt und es nicht nur im Interesse der Plattformen ist, User zu binden, sondern auch Sie. Social Media und Marketing sind eine symbiotische Beziehung, bei der auch Ihr Unternehmen für mehr Arbeit auf einer bestimmten Plattform belohnt wird.

Facebook

Durch Facebook Shops hat die größte Social Media Plattform noch einmal an Relevanz für Unternehmen gewonnen. Selbst wenn Sie zwischenzeitlich Interesse an Ihrer Seite verloren haben, lohnt es sich, diese auf den neuesten Stand zu bringen. Zumal Facebook und Instagram für Anzeigen eng verwoben sind. Facebook setzt auf Präferenzen. User bekommen angezeigt, was sie gerne sehen. In den Feeds finden sich vor allem Content-Typen, mit denen User früher interagiert haben.

Gesponserte Inhalte haben ein separates Ranking, aber auch hier steht Engagement im Vordergrund. Wollen Sie Ihre Reichweite erhöhen, sollten Sie voll und ganz auf interaktive Inhalte, Aufrufe und teilbare Formate setzen. Schnelle Lesbarkeit und ein Call-to-Action müssen hier im Vordergrund stehen. Es geht hier vor allem um Kommentare und Shares, diese werden höher gewichtet als Likes.

Instagram

Einst vorrangig eine Plattform für Bilder, versucht Instagram längst, auf den Markt der kurzen Videos vorzudringen. Story Marketing ist für Unternehmen ein immer wichtigerer Bestandteil im Onlinemarketing geworden und der Grund liegt auch in Instagrams Präferenz auf Bewegtbilder. Auch hier gilt: Videos halten Aufmerksamkeit länger als Fotos und Sie können Ihre gesponserten Stories organischer platzieren als Anzeigen im Feed. Für Kanäle gilt, dass vor allem Fragen, Umfragen und Gewinnspiele das Engagement befeuern. Mit Guides können Sie Ihre Seite sogar sortieren, am schnellsten aber erhöhen Sie Ihre Reichweite derzeit mit Reels.

Instagram Videos und Reels halten die Aufmerksamkeit ihrer User länger aufrecht.
Instagram Videos und Reels halten die Aufmerksamkeit ihrer User länger aufrecht. (Bild: cyberclick.net)

TikTok

Mit einer jungen Zielgruppe kommen Sie an TikTok nicht vorbei. Nutzen Sie hier verstärkt Hashtags und arbeiten Sie mit Influencern zusammen, um deren Popularität zu Ihrem Vorteil zu nutzen. TikTok besitzt sehr hohes Wachstumspotential bei einer jungen Zielgruppe, aber fordert dafür auch viel Einsatz von Ihnen. Der Einsatz beliebter Soundeffekte und Filter kann Ihre Reichweite sehr schnell boosten.

YouTube

YouTube ist mehr als nur eine klassische Videoplattform, Google hat beispielsweise Videos und SEO eng vernetzt. Zudem lebt auch YouTube von der sozialen Komponente, eine junge Zielgruppe folgt eifrig ihren Idolen und deren Videos. Da sollten auch Sie als Unternehmen ansetzen, denn Influencer Marketing und YouTube passen bestens zusammen. YouTube zeigt Usern eher Videos von großen Kanälen an und präferiert ähnliche Inhalte. Einen Kanal neu aufzubauen, erfordert viel Geduld und Ausdauer, zumal YouTube von Kanälen regelmäßige Uploads sehen möchte. Wollen Sie hier also besonders schnell wachsen, sollten Sie mit wöchentlichen oder – besser noch – täglichen Videos kalkulieren.

 

Die Social Media Algorithmen verstehen und nutzen lernen

Wie sich nun bereits anhand dieser Beispiele und Einblicke leicht sehen lässt, gibt es keine generelle Handlungsempfehlung für alle sozialen Netzwerke, die Ihnen hohe Sichtbarkeit und rasantes Wachstum garantiert. Betrachten Sie die Social Media Algorithmen eher wie die Bedingungen für gelungene Suchmaschinenoptimierung. Sie wollen hier zwar den SEO-Anforderungen gerecht werden, aber mit gutem Content Marketing erreichen Sie mehr Besucher, welches auch ein Rankingfaktor ist. Konstant auf Social Media wachsen und eine immer größere Audience erreichen, erfordert schlichtweg Arbeit.

Wie Sie beständig Ihr Content Marketing optimieren können und wie Sie die Daten Ihrer Kampagnen auswerten, das verraten wir Ihnen in unserem kostenlosen Whitepaper. Außerdem stehen wir Ihnen gerne für persönliche Anfragen mit unserem Know-How zur Seite, um Ihnen auf Social Media und im Web zu mehr Wachstum zu verhelfen.

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