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7 Tipps, um SEA für Voice Search zu optimieren

Der Anteil an Voice-Search-Anfragen steigt. Sowohl digitale Assistenten wie Siri oder Alexa, als auch die in den verschiedenen Smartphones verbauten Lösungen machen die Suche über die Stimmeingabe immer attraktiver. Aktuell geht man davon aus, dass rund 20 Prozent der Suchanfragen über die Stimme erfolgen. Mit steigender Akzeptanz der Assistenzsysteme wird sich dieser Anteil nochmals vergrößern. Damit Sie als Unternehmen davon möglichst gut profitieren, gilt es unter anderem bei den SEA-Maßnahmen die neuen Anforderungen zu berücksichtigen. Es folgen sieben Tipps, worauf Sie bei der Planung und Ausgestaltung Ihres Angebots in jedem Fall achten sollten.

Voice Search Einsatz
Einsatz von Voice Search (Bild: leightoninteractive.com)

Bezahlte Voice-Search – hier profitieren Sie am meisten

Es gibt einige Branchen, in denen besonders häufig mittels Voice Search gesucht wird. Denn hier werden in der Regel spontane und unmittelbare Bedürfnisse der Kunden befriedigt, welche schnell mit dem Smartphone oder dem digitalen Assistenten eine Suche starten. Die Branchen und Einsatzbereiche sind:

  • Konsumgüter, welche spontane Gelüste befriedigen
  • Dienstleistungen mit einem klar lokalen Bezug für den Nutzer
  • Restaurants, Clubs, Bars und Gaststätten aller Art
  • News und Nachrichten-Inhalte
  • Reiseanbieter, Fluganbieter und Hotels
  • E-Commerce-Anbieter mit klarem Fokus auf die mobile Nutzung
  • Regelmäßige und wiederkehrende Einkaufsgüter wie Lebensmittel, Drogerieartikel oder auch Kosmetik und Tierbedarf
Branchen, die besonders von Voice Search profitieren
Angebote, die häufig über Voice Search gesucht werden (Bild: manbiz.com)

Selbstverständlich gibt es auch über diese Branchen hinaus die Möglichkeit mittels Voice Search gefunden zu werden, aber in diesen Bereichen profitieren Sie von umfassenden SEA-Maßnahmen deutlich, da hier aktuell das größte Potenzial schlummert.

Marktanalyse für SEA und Voice Search enorm wichtig

Analysieren Sie zunächst einmal, mit welchen Suchbegriffen und über welche Herkunft die verschiedenen Besucher Ihres Angebots Ihre Seiten gefunden haben. Den nur so können Sie eine gute Datengrundlage schaffen, um Ihre SEA Kampagnen optimal auszurichten. Bereits bestehende SEA- oder SEO-Maßnahmen sollten Sie dabei in jedem Fall ebenfalls berücksichtigen, da Sie hier bereits die wichtigsten Suchbegriffe erfassen.

Voice Search nutzt die Alltagssprache

Ein Problem bei der Voice Search besteht darin, dass die Nutzer ein anderes Suchverhalten an den Tag legen. Wenn Sie also Ihre SEA-Maßnahmen planen, sollten Sie dies in jedem Fall konkret berücksichtigen. Vergleichen Sie einfach einmal eine Suche nach einem Mietwagen. Am heimischen Computer oder am Smartphone würde der Nutzer beispielsweise die Wortfolge „Mietwagen Köln“ eingeben und dann die Ergebnisse sichten.

 

 

Bei der Sprach-Suche steht allerdings eher die natürliche Sprache im Vordergrund. Hier sucht der Nutzer mittels Voice-Search also beispielsweise nach „Ich suche einen Mietwagen in Köln für das nächste Wochenende„. Es sind also deutlich mehr Informationen in der Voice Search vorhanden, welche Sie bei den SEA-Maßnahmen berücksichtigen müssen. Sind die Maßnahmen also nicht optimiert, wird nicht das gewünschte Ergebnis angezeigt.

Konkretisierung von Keywords und Long-Term-Keywords

Damit bei den verschiedenen SEA-Kampagnen die Voice-Search-Eingaben korrekt berücksichtigt werden, müssen Sie sich also über die wahrscheinlichsten Suchanfragen in natürlicher Sprache informieren. Dies geht unter anderem durch die Befragung Ihrer Kunden und Ihrer Mitarbeiter sehr gut. Sie müssen die Wortfolgen und die häufig verwendeten Formulierungen klar definieren, nach denen nach Ihren Angeboten mittels natürlicher Sprache gesucht werden kann. Das ist nicht nur aufwändig, sondern kann sich auch abhängig von der Zielgruppe und von deren natürlichen Sprachgebrauch deutlich unterscheiden.

Voice Search Anfragen bedienen sich der natürlichen, gesprochenen Sprache
Beispiel für eine Voice Search Anfrage (Bild: onlinemarketing-praxis.de)

Die Vorbereitungen sind dementsprechend deutlich aufwändiger, wenn Sie eine solche SEA-Kampagne für die Voice Search planen. Allerdings profitieren Sie auch von der perfekten Platzierung, wenn die von Ihnen gewählten Long-Term-Keywords die Suchanfragen der Kunden optimal abbilden. Dann nämlich sind Sie Ihren Konkurrenten häufig um mehrere Schritte voraus und profitieren somit von einer größeren Zahl an Leads und somit auch an Conversions.

Durch Analysen und Tests Blind-Spots identifizieren

Testverfahren spielen für die SEA-Maßnahmen beim Voice Search eine wichtige Rolle. Hierzu spielen Ihre erfassten Daten in Google Analytics, der Google Search Console und Google Ads eine wichtige Rolle. Dadurch können sie Suchbegriffe, die bereits Nutzer auf Ihre Seite geführt haben, analysieren. Hierbei können Sie auch spezifisch nach Long term Keywords filtern.

Ein weiterer Weg ist die Analyse Ihrer Konkurrenz über SEO-Tools. Dadurch können Sie feststellen, unter welchen Suchbegriffen Ihre Konkurrenz rankt und auch hier spezifisch nach Voice Search Keywords suchen.

Haben Sie eine Liste mit möglichen Keywords identifiziert, gilt es diese durch die Aufnahme der Keywords in Ihre SEA-Kampagnen zu testen. Hierbei empfiehlt es sich je nach Themenbereich neue Anzeigengruppen zu erstellen und die Performance dieser für einen festgelegten Zeitraum spezifisch zu beobachten. Am besten legen Sie hierfür die Keywords als weitgehend passend an, um noch weitere passende Voice Search Begriffe zu finden. Beachten Sie dabei nur, nicht zu hohe CPC-Gebote abzugeben, um nicht zu viel Budget für Ihre Tests aufzuwenden.

Somit decken Sie nach und nach ein immer breiteres Sprachprofil ab und können die eigene SEA-Kampagne im Rahmen der Voice Search deutlich und nachhaltig optimieren.

Unterschiedliche Sprachmuster und unterschiedliche Fähigkeiten digitaler Assistenz

Ebenfalls wichtig ist die Nutzung bestimmter Begriffe im direkten Umfeld. Vor allem dann, wenn Sie als Unternehmen vornehmlich lokal und regional agieren, sollten Sie die sprachlichen Eigenheiten der Region berücksichtigen. Wenn die Menschen für die Voice Search vor allem die Alltagssprache benutzen, gilt dies nicht nur für Syntax und Satzbau, sondern auch für die normalen Alltagsbegriffe. Die lokalen Spracheigenheiten, der Dialekt oder auch spezielle Begriffe können hier eine erhebliche Rolle spielen.

Dies wird umso schwieriger, je breiter Ihr Angebot aufgebaut ist und je größer das Einzugsgebiet Ihrer Kunden ist. Stellen Sie sich einfach vor, dass ein Kunde über die Voice Search ein Gebäckstück kaufen möchte. Wonach möchten Sie Ihre SEA-Kampagne optimieren, wenn Sie das Gebäckstück in ganz Deutschland verkaufen möchten? Brötchen? Schrippe? Semmel? Wecken? Sie sehen, dass es schnell kompliziert werden kann, wenn Sie alle sprachlichen Eigenheiten berücksichtigen wollen.

Je größer also das Einzugsgebiet Ihrer Kunden, umso stärker sollten Sie die Suchoptimierung der SEA-Kampagnen am Hochdeutschen ausrichten. Je lokaler und regionaler Sie als Unternehmen agieren, umso eher können Sie die sprachlichen Eigenheiten der Region berücksichtigen.

SEA – Die Kampagnen überwachen und optimieren

Eine kontinuierliche Überwachung der einzelnen Kampagnen ist bei allen SEA-Maßnahmen von besonderer Bedeutung. Schließlich möchten sie kein Geld für Kampagnen ausgeben, welche ihren Zweck nicht erfüllen oder nicht die Suchanfragen der Nutzer abdecken. Dies gilt auch für die SEA-Maßnahmen, welche Sie für die Voice Search optimieren. Allerdings müssen Sie hier durchaus ein wenig mehr Geduld mitbringen, da der Anteil der Menschen mit Voice-Search aktuell noch wächst und somit das Potenzial noch nicht völlig entfaltet ist.

Ein Monitoring der Voice Search Keywords ist essentiell (Bild: searchenginewatch.com)

Es kann sich also lohnen, die Kampagne etwas länger laufen zu lassen und diese vor allem im laufenden Betrieb zu optimieren. Durch den Vergleich mit ähnlichen Suchanfragen und durch die Ergebnisse Ihrer Tests haben Sie bereits einen guten Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten und Optionen. Es kann sich durchaus lohnen auch mit abwegigeren Kombinationen zu testen und somit die laufende Kampagne immer wieder zu verbessern und zu verfeinern. Feinteilige Änderungen und vorsichtige Optimierungen können erheblich zum Erfolg der Kampagnen beitragen.

 

 

Sie sehen also, dass diese sieben Tipps Ihnen einen ersten Vorgeschmack bieten, welches Potenzial in der Voice Search und den damit verbundenen SEA-Kampagnen steckt. Allerdings steckt dieser Bereich noch immer in den Kinderschuhen und muss dementsprechend experimentell bearbeitet werden. Dennoch können Sie sich einen erheblichen Vorsprung zur Konkurrenz verschaffen, wenn Ihre Kunden Sie bei der Voice-Search an erster Stelle finden. Das schlägt sich auf Dauer natürlich auch deutlich in den Zahlen nieder.

Denn eine gute Optimierung der SEA-Kampagnen auf die Voice-Search-Anfragen kann Ihnen einen erheblichen Zuwachs an Kunden bieten. Vor allem, da die Konkurrenz in diesem Bereich noch sehr gering und häufig schwach aufgestellt ist.