So gelingt die Reaktivierung inaktiver Kunden mit Marketing Automation

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Inaktive Kunden stellen für Unternehmen nicht genutztes Potenzial dar. Gemeint sind Kunden, die bereits seit längerer Zeit (beispielsweise 2 bis 3 Jahre) keinen Kauf getätigt haben. Gelingt Ihnen die Reaktivierung inaktiver Kunden, dann erhöhen Sie Ihren Umsatz.

Die Gruppe der inaktiven Kunden ist besonders lohnend, da es sich um Menschen handelt, die in der Vergangenheit bereits einen Kauf bei Ihnen getätigt haben. Im Vergleich zu noch unbekannten Kunden ist die Kaufwahrscheinlichkeit höher. Marketing Automation ist ein vielversprechender Ansatz für die Reaktivierung inaktiver Kunden.

 

Wann gilt ein Kunde als „inaktiver Kunde“?

Ab wann von Inaktivität ausgegangen werden kann, hängt von dem Produktportfolio ab. Ein neues Automobil wird seltener benötigt als ein neues Paar Schuhe. Daher müssen Autohäuser eine größere Zeitspanne ansetzen als Versandhändler von Bekleidung. Bietet das Autohaus allerdings auch Reparaturen an, dann ist die Zeitspanne verkürzt. Es ist anzunehmen, dass die Kunden bereits Angebote von der Konkurrenz genutzt haben – dennoch ist die Reaktivierung inaktiver Kunden möglich.

Die Vorteile des eigenen Angebotes und besondere Aktionen müssen hervorgehoben werden. Positive Emotionen müssen geweckt werden.

Was ist Marketing Automation?

Marketing Automation beinhaltet die Unterstützung und Steuerung kundenbezogener Geschäftsprozesse im kommunikativen Bereich. Ein in diesem Themengebiet enthaltener Unterbereich ist das E-Mail-Marketing – auch kombiniert mit Elementen aus dem Social Media Marketing und den Daten aus den CRM-Systemen. Die Kontaktaufnahme und die Kommunikation mit den Kunden werden durch geeignete technische Systeme und technische Lösungen realisiert.

Reaktivierungskampagnen zielführend planen

Kampagnen zur Reaktivierung inaktiver Kunden haben in erster Linie das Ziel, zusätzlichen Umsatz zu genieren. Im Idealfall tätigen die reaktivierten Kunden nicht nur einmalig einen erneuten Kauf, sondern sie werden zu langfristig aktiven Kunden. Es wird nicht gelingen, alle Kunden zu reaktivieren. Sie können die Reaktivierungskampagnen daher auch dazu nutzen, zu erkennen, bei welchen Kunden sich Bemühungen lohnen.

Workflow zur Reaktivierung inaktiver Kunden
Holen Sie Ihre inaktiven Kunden mit einer Reaktivierungskampagne wieder zurück.

Ein Beispiel:
Sie starten eine E-Mail-Kampagne und schreiben gezielt inaktive Kunden (die aber den Newsletter abonniert haben) an. In der E-Mail bitten Sie die Leser, den Bezug des Newsletter für die Zukunft zu bestätigen. Reagieren die Kunden auf diese Anfrage nicht, dann scheint kein Interesse zu bestehen. Es ist zu überlegen, ob der Versand des Newsletters eingestellt werden sollte.

Durch systematische Überprüfung dieser Zusammenhänge halten Sie Ihre Datenbasis übersichtlich, schlank und strukturiert. Auf diese Weise setzen Sie bei der Marketing Automation die Ressourcen effizient ein. Jedoch sollte ein Abonnent nicht voreilig aus der Datenbasis entfernt werden. Vielmehr ist es zu empfehlen, die Maßnahmen an das Abonnentenverhalten anzupassen.

Sollte ich den Versand des Newsletters bei längere Inaktivität der Kunden einstellen?

Diese Frage kann nur im jeweiligen Kontext beantwortet werden. Eventuell handelt es sich auch um „tote“ E-Mail-Adressen, die nicht mehr genutzt werden. Mit Marketing Automaion Tools erkennen Sie, ob die User den Newsletter geöffnet haben. „Tote“ E-Mail-Adressen und das Ausbleiben des Öffnens des Newsletters können dadurch erkannt werden.

Öffnet der User den Newsletter jedoch, interagiert jedoch nicht mit ihm, dann gilt er nicht als inaktiver Abonnent. In diesem Falle kann eine Anpassung des Contents ihn eventuell zur Interaktion bewegen. Im Gegensatz dazu sollten „tote“ Adressen nicht im Datenbestand verbleiben, da ansonsten eine künstlich höhere Gesamtzahl an Adressen vorliegt, die Ihre Email-Statistiken verfälscht.

Mit vorhandenen Programmen können Sie ermitteln, ob es ein inaktiver Kunde oder eine "tote" E-Mail-Adresse ist
Mit vorhandenen Programmen können Sie ermitteln, ob es ein inaktiver Kunde oder eine „tote“ E-Mail-Adresse ist.

Unterschiede innerhalb der Gruppe der inaktiven Kunden

Lesen die Kunden den Newsletter, tätigen jedoch keinen Kauf, dann ist die Chance groß zur erfolgreichen Reaktivierung groß. Mögliche Maßnahmen zur Reaktivierung dieser aktiven Kunden ist der Einsatz von Rabattaktionen und Gutscheinen.

Erkennt das System, dass ein Kunde längere Zeit keinen Kauf getätigt hat, dann wird der Kunde in die Reaktivierungskampagne aufgenommen.

Dem Kunden wird an die im System hinterlegte Adresse ein Gutscheincode geschickt. Die Gültigkeit des Gutscheins sollte begrenzt sein, dann ist der Anreiz für den Kunden zur schnellen Reaktion größer. Der Wert des Gutscheins wird vom Kunden höher eingeschätzt. Alternativen zu Gutscheinen sind Rabattaktionen und Geschenke. Beispielsweise können Sie den Kunden ankündigen, bei jedem Kauf ab einem Einkaufswert von 20 Euro ein Überraschungsgeschenk zu erhalten.

Sind Rabatte und Gutscheinkampagnen erfolgreich?

Studien zeigen, dass Menschen bereit sind, Geld auszugeben, um kostenlose Geschenke zu erhalten. Der Belohnungseffekt ist groß. Jedoch muss das Geschenk genügend Anreiz für einen Kauf bieten. Je besser Sie Ihre Zielgruppe kennen, desto besser stimmen Sie das Geschenk auf die Wünsche der Kunden ab. Im Rahmen der Marketing Automation führen Sie Zielgruppenanalysen durch. Sie sammeln Daten über das CRM-System.

Unter anderem das Alter der Kunden, das Geschlecht, der Familienstand und das bisherige Kaufverhalten liefern Informationen hinsichtlich der Präferenz für bestimmte Geschenke.

Rabatte oder Gutscheine können Anreize inaktiver Kunden sein und sie zum handeln führen.
Rabatte oder Gutscheine können Anreize inaktiver Kunden sein und sie zum handeln führen.

Wie häufig soll ich die Kunden anschreiben?

Kunden sollten so oft wie erforderlich und gleichzeitig so wenig wie notwendig angeschrieben werden. Zum einen wirkt es aufdringlich, wenn der Newsletter zu häufig versandt wird. Die Kunden haben keinen Anreiz, jedes Mal den Newsletter zu öffnen. Erscheint der Newsletter jedoch im Rahmen der Reaktivierung inaktiver Kunden in größeren Abständen, dann wird die Neugier der User geweckt.

Der Unternehmensname und der Markenname – die im Adressfeld genannt werden sollten – wecken die Aufmerksamkeit der Kunden. Sie gelangen wieder in das Gedächtnis der bis dato inaktiven Kunden. Auf jeden Fall sollten Sie besondere Ereignisse, Jahreszeiten und Festivitäten als Anlass nehmen, einen Newsletter zu versenden. Feiert Ihr Unternehmen ein Jubiläum? Steht die Weihnachtszeit vor der Tür? Oder beginnt die Sommerzeit?

Newsletter lassen sich, wenn sie anlassbezogen sind, besonders wirkungsvoll gestalten.

 

5 Tipps: Wie setze ich die Reaktivierung inaktiver Kunden mittels Marketing Automation um?

1. Definieren Sie, ab welchem Zeitpunkt ein Kunde als inaktiv gilt.
2. Entwerfen Sie Reaktivierungskampagnen kundengruppenspezifisch.
3. Setzen Sie Newsletter und E-Mail-Marketing ein.
4. Beziehen Sie die Kampagnen auf besondere Anlässe.
5. Nutzen Sie die Unterstützung von Profis: Die Thorit GmbH hat sich auf die Verbindung von Marketing und Technologie spezialisiert.

Die Reaktivierung inaktiver Kunden mittels Marketing Automation ist vielversprechend. Mit der passenden Unterstützung setzen Sie diese Aufgabe zielführend und erfolgreich um.

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