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[Leitfaden] Mit Pinterest Ads erfolgreich Kunden gewinnen

Es gibt viele Wege, um die richtige Inspiration zu finden, einer der besten, schnellsten und einfachsten heißt Pinterest. Die etwas andere Social Media Plattform dient vor allem dazu, Mood Boards zusammenzustellen und hilft Usenr dabei, sich zu den verschiedensten Themenfeldern inspirieren zu lassen.

Das kann die eigene Hochzeit sein, ein DIY-Projekt für das eigene Wohnzimmer oder verschiedene Kollektionen für die Wunschgarderobe. Mit Pinterest Ads haben Sie die Möglichkeit sich zwischen den Vorschlägen von Pinterest zu positionieren und so neue Kunden zu gewinnen und sich eine Fanbase auf der Seite aufzubauen. In diesem Ratgeber verraten wir Ihnen Schritt für Schritt, wie das funktionieren kann.

 

Wie funktionieren Pinterest Ads und warum lohnt sich die Werbung?

Dass Pinterest in vielen Guides zu Social Media Marketing nur eine untergeordnete oder gar keine Rolle spielt, hat durchaus System. Pinterest selbst fristet eine Art Nischendasein, ist nicht so richtig Social Media, aber auch nicht so richtig klassische Website. Am besten begegnet man Pinterest als klassische Plattform, die Content bereitstellt. Mit YouTube ist Pinterest im Zweifelsfall enger verwandt als mit Instagram oder Facebook.

Pinterest Ads können besser funktionieren als Ads auf anderen Social Media, mit 2,3-mal gesteigerter Effizienz der Cost per Conversion und 2-mal höherem Return on Advertising – beide Zahlen stammen aber von Pinterest selbst sind also mit ein wenig Vorsicht zu genießen.

Warum Sie aber dennoch von Pinterest Ads viel erwarten können, liegt in der Natur der Plattform. Pinterest setzt auf Visual First und skaliert mühelos mit jedem Endgerät. Ohne Log-In müssen Sitebesucher mit lästigen Erinnerungen leben, der Log-In funktioniert nicht nur über einen dedizierten Account, sondern auch über Google oder Facebook. Ideal also, um zwischen den Plattformen Daten auszutauschen, soweit das nach dem iOS-Update noch möglich ist.

Platzierungsmöglichkeiten von Pinterest Ads
Pinterest Ads werden wie andere Pins (also Fotos oder Videos) erstellt und anhand von Targeting und demographischen Kriterien platziert. (Quelle: mobilemarketingmagazine.com)

So lassen Sie Ihre Pinterest Ads genau ins Schwarze treffen

Der wohl größte Vorteil, den Sie und Ihre Marke auf Pinterest haben, liegt in der Intention der User. Denn Pinterest wird aktiv genutzt, um sich Informationen zu beschaffen – es liegt also in der Regel eine klare Kaufabsicht vor, unabhängig davon, in welcher Phase des Marketing Funnels die User sich auch befinden mögen. Dass einfach auf Pinterest gebrowst wird, ist die absolute Ausnahme. User nutzen hier keinen Feed aus Freunden und berühmten Accounts, durch den sie wahllos scrollen.

Automatisiertes Targeting

Für kleinere Unternehmen, die nicht das Budget für ein Marketingteam haben oder um einen Vergleichswert zu händisch gemanagten Kampagnen zu haben, ein nützliches Tool. Hierfür sucht Pinterest sich einfach selbst die Zielgruppen aus, basierend auf Tags, Text und Kontext des zu bewerbenden Pins.

Interessen

Hier werden Ads nach den Themenfeldern sortiert, für die User sich interessieren. Dies ist in der Regel etwas breiter gefächert, also Einrichtung, Mode, Hochzeit, Garten, etc.

Demographie

Natürlich können Sie auch demographische Daten wie Sprache, Geschlecht, Alter oder Standort nutzen, um gezielt die richtigen Neukunden zu gewinnen.

Keywords

User kommen in der Regel auf Pinterest, um nach bestimmten Suchbegriffen zu stöbern, gute Pinterest Ads setzen genau hier an. Ob „IKEA Hacks“, „Junggesellenabend“ oder „Kindergeburtstag“ finden Sie genau hier die richtigen Suchbegriffe, um auf den passenden Moodboards zu landen.

Kundenlisten

Dies ist perfekt für Unternehmen mit einer größeren Zahl Bestandskunden, denn natürlich können Sie über Pinterest auch Listen mit Daten von bestehenden Kunden oder Newsletter Abonnenten hochladen. Ideal für effizientes Retargeting.

Act Alikes

Diese Funktion setzt ebenfalls Listen mit Kunden voraus und sucht nach Zielgruppen, die sich ähnlich verhalten.

Es gibt verschiedene Targeting-Möglichkeiten bei Pinterest Ads
Pinterest ist zweckgebunden und dank der präzisen Targeting Tools des Ad Managers von Pinterest können Sie auch genau dort ansetzen. (Quelle: smartinsights.com)

So stechen Sie mit Ihren Pinterest Ads hervor – Best Practices für Werbeschaltende

Werbung auf Pinterest ist am ehesten mit Werbung auf Instagram zu vergleichen, denn der visuelle Content sollte unbedingt im Vordergrund stehen.
Klare und starke visuelle Kommunikation sind ein Muss, um zwischen den organischen Pins hervorzustechen. Denken Sie daran, dass Pinterest eine etablierte Plattform mit vielen professionellen und engagierten Mitgliedern ist, das Niveau liegt entsprechend hoch. Marke oder Produkt sollten im Vordergrund des Pins stehen – ein Markenlogo ist kein Muss, schafft jedoch schnell Brand Awareness. Achten Sie unbedingt darauf, das Logo nicht in der unteren rechten Ecke zu platzieren, um eine Überlappung mit angezeigten Produkten zu vermeiden.

Overlays mit prägnantem Text sind ebenfalls empfehlenswert und sollten auf den ersten Blick lesbar sein. Große Schrift und wenig Inhalt für diese Caption sind empfehlenswert, um auch auf Mobile Devices lesbar zu bleiben. Zudem sollten Sie auch Titel (bis zu 100 Zeichen) und Beschreibung (bis zu 500 Zeichen) optimal nutzen, um nicht nur als Ad gut platziert zu werden, sondern auch in den organischen Suchen auftauchen zu können.

Neben den klassischen Pins können Sie auch Video Pins oder Idea Pins (mehrseitige Pins als bewegte Geschichte) als Ads nutzen. Videos funktionieren bei Pinterest Anzeigen am besten mit klarer Handlungsaufforderung, Idea Pins hingegen können Sie als bebilderte Listicles nutzen.

Inspirieren, entdecken und kaufen – Pinterest als Mikrokosmos verstehen

Pinterest ist ein wichtiger Bestandteil der Customer Journey, denn es erlaubt potenziellen Kunden in vielen Phase ihrer Reise auf der Plattform zu verweilen. Auch unter den Google-Suchergebnissen ist Pinterest meist bestens indiziert. Hier können User nach Ideen suchen und Passendes entdecken, verschiedene Angebote vergleichen und visuell stöbern (vergleichbar mit einem Besuch im Kaufhaus) und anschließend über gut platzierte Ads gleich zu Ihrem Shop kommen.

 

Auf ihren eigenen Boards können die User dann zudem gleich eine Wand aus passenden Pins erstellen und diese als Basis für weitere Inspirationen nutzen. Kommen Ihre Pins also gut an, bleiben Sie definitiv im digitalen Gedächtnis.

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