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Künstliche Intelligenz (KI) für das Marketing4 Min. Lesezeit

Keine Utopie – Künstliche Intelligenz im Marketing ist bereits heute Realität.

Viele Marketingexperten versäumen den Trend jedoch beim Warten auf die perfekte KI Anwendung. Wir erklären, warum Sie künstliche Intelligenz im Marketing schon jetzt in Betracht ziehen sollten und wie sich die Branche verändern wird.

 

Künstliche Intelligenz im Marketing sinnvoll nutzen

Was kann eine KI heute leisten? Wenn es nach deutschen Unternehmen geht, maximal einfache Supportfragen beantworten. Chatbots finden sich heute wie selbstverständlich auf jeder Firmenwebsite und bieten häufig doch nur die Möglichkeit, nach Eingabe an einen Supportmitarbeiter umzuleiten.

Nachdem internationale Konzerne schon längst mit Machine Learning arbeiten und Deep learning Netzwerke bereits portabel erhältlich sind, ist das eine magere Ausbeute. Die künstliche Intelligenz, kurz KI, könnte im Marketing hervorragende Dienste leisten, wenn man sie denn ließe.

What is Machine Learning? Quelle: OxfordSparks

Chancen für KI Einsatz im Marketing

Im Alltag haben Kunden und Konsumenten heute ständig mit KI zu tun. Die meiste Zeit merken sie es nicht einmal. Automatisch generierte Websiteinhalte, Algorithmen beim Einkauf und Websuchen über Alexa und Siri sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Niemand denkt mehr darüber nach, wie der Assistent der Fahrhilfe im PKW die Route erkennt, berechnet und prüft. Als Marketingexperte sollten Sie darüber jedoch nachdenken.

Für die Werbebranche liegt hier der Schlüssel zum automatisierten Vertrieb.

Nach dem Gartner Hype Cycle für 2017 sagt die Prognose einen Peak der KI Technologie für 2027 voraus. Wie dieser Peak aussehen wird, ist heute noch völlig offen. Denken wir an 2008 zurück, schien die heute genutzte Automatisierung im Marketing damals praktisch unmöglich. Die frühen 2000er-Jahre waren das Zeitalter des Newsletters.

Re-Targeting fand damals nach festgesetzten Kalenderzyklen statt, um einen steten Traffic zu generieren. Traffic als Schlagwort stand jedoch noch längst nicht im Vordergrund des Onlinemarketings. Den Höhepunkt der künstlichen Intelligenz sollte die Branche daher nicht abwarten, sondern aktiv mitgestalten.

Künstliche Intelligenz im Marketing heute

Sie nutzen die künstliche Intelligenz im Marketing bereits, allerdings meist unbewusst. Sie
 bestimmt beispielsweise, welchem Kunden nach seinen Interessen welche Werbung angezeigt wird. Der Marketingexperte trifft eine Vorauswahl, beispielsweise nach groben Interessengebieten und Region.

Das letzte Wort jedoch hat die KI, die erkennt, wann der Inhalt sich auszahlen könnte. Auf diese 
Weise können Ads nicht nur ausgespielt, sondern auch im Re-Targeting immer wieder genutzt werden. Website und App lassen sich über eine KI automatisch an den Nutzer anpassen. Sie lesen dazu aus, wie er andere Apps bisher genutzt hat.

Dynamische Preisanpassungen, vorhergesagter bequemer Kundenservice und Modellanalysen lernen den Kunden und Interessenten täglich besser kennen. Je weiter die KI entwickelt ist, desto 
intelligenter erkennt sie die tatsächlich relevanten Daten. Heute steht für künstliche 
Intelligenz im Marketing nämlich häufig im Weg, dass zu viele Daten vorhanden sind.

Jede Sekunde, die der Nutzer im Netz verbringt, hinterlässt vereinfacht gesagt zwei Fuß- und zwei Handabdrücke.

Es liegt in der Programmierung des Algorithmus, wie die künstliche Intelligenz das Marketing 
aufgrund dieser Datenmassen steuert. Erkennt sie beispielsweise, wenn ein Thema vom Nutzer negativ bewertet und dennoch gesucht wird?

 

Mitarbeiter Schulen, Zweifel abbauen

Angst vor Automation und Digitalisierung haben die Deutschen schon seit einigen Jahren. Die fehlende Kompetenz findet sich bereits in den Schulplänen, die häufig noch immer den Stand der Informatik
 der 90er-Jahre lehren. Das Misstrauen in Technik begleitet die Menschen dann in den Arbeitsalltag wo nach Umfragen die wenigsten Mitarbeiter neu geschult werden.

Weiterbildungen zur effektiven Nutzung von Social Media, KI und Google Assistant Algorithmen wären dringend notwendig. Stattdessen versuchen einige Unternehmen noch immer, sich gegen die digitale Annahme von Verträgen und Kündigungen zu wehren, verschicken beharrlich Printwerbung oder setzen auf Werbekampagnen im Stadtgebiet.

Künstliche Intelligenz darf Marketing offline natürlich nicht komplett ersetzen. Heute sind wir
 noch längst nicht soweit, dass die KI Kundengespräche besser führen kann als ein Vertreter. Doch gerade das B2B-Marketing würde in allen Bereichen von schlanken Prozessen profitieren. Ihre Businesskunden wissen genau, was sie brauchen.

Die KI kann Mail Marketing und Support also ganz einfach auf diese Bedürfnisse anpassen. Statt dem Hinweis „Diese Seite verwendet Cookies“ müssen Sie demnächst Ihre Kunden also möglicherweise darüber aufklären, dass ihr gesamter Einkauf automatisiert abläuft.

Übernimmt die künstliche Intelligenz das Marketing komplett?

Eine Sorge, die künstliche Intelligenz im Marketing und anderen Branchen immer wieder auslöst ist
 die, dass menschliche Mitarbeiter irgendwann nicht mehr benötigt werden. Untersuchungen haben gezeigt, dass gerade kreative Berufsbilder jedoch nicht ohne weiteres digital besetzt werden 
können. Lassen Sie die KI also die zeitintensiven Arbeiten, wie die Erstellung von Produktseiten oder Kaufberatung übernehmen.

So haben Sie selbst mehr Zeit für spannende Werbekampagnen, die im Gedächtnis bleiben.

David Schuh
David hat bereits im Alter von 12 Jahren ein eigenes Unternehmen gegründet. Nach einer Weltreise, studierte er Wirtschaftsinformatik (B.Sc.) beim "Silicon Valley Giganten" Hewlett Packard. Er sammelte Berufserfahrung in großen IT-Konzernen wie DXC Technology, HPE, SanData und MicroFocus. Er hat internationale Erfahrung und arbeitete mehrere Monate im Process Improvement für HP in Australien. David wurde bereits in zahlreichen Medien für seine Expertise ausgezeichnet. Unter anderem beim 1&1/VOX Website Award 2015 im Rahmen der Höhle der Löwen. Heute ist er als CEO & Head of Sales bei Thorit tätig.

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