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So optimieren Sie Ihre Keyword Optionen in Google Ads

Google Anzeigen liefern Ihnen ein effizientes und präzises Tool, mit dem Sie Ihre Zielgruppe erreichen können. Mit den Keyword Optionen haben Sie die Möglichkeit, genau zu justieren, wonach Ihre Zielgruppe sucht und wann die Werbung angezeigt werden soll. Letztlich haben Sie es also selbst in der Hand, Ihre Werbung mal breiter und mal spezifischer auszurichten.

Dafür brauchen Sie natürlich das notwendige Fingerspitzengefühl für die unterschiedlichen Keyword Optionen in Google Ads und ein wenig Know-How, um vorherzusehen, wonach Ihre Zielgruppe sucht.
In diesem Ratgeber erklären wir Ihnen die Basics der Keyword Optionen und zeigen Ihnen, wie Sie mit wenigen Klicks Ihr Budget optimieren.

 

 

Die unterschiedlichen Keyword Optionen in Google Ads und was sie bedeuten

Weitgehend passend – bei dieser Option handelt es sich um den Standard, geben Sie ein neues Keyword an, so wird es weitgehend passend festgelegt bis Sie es ändern. Auch wenn eine Suchanfrage Rechtschreibfehler enthält, nach Synonymen gesucht wird oder Suchanfragen als verwandt oder für Ihr Thema relevant eingestuft werden, kann Ihre Anzeige bei einem weitgehend passenden Keyword geschaltet werden. Sie verkaufen beispielsweise Kaffeetassen in Karlsruhe und in ein Kunde sucht nach „bohnen kaffee karlsruhe“ – Ihre Tassen sind also relevant für die Suchende Person und entsprechend wird Ihre Anzeige angezeigt.

Auszuschließende Keywords – ältere Semester erinnern sich in Suchmaschinen wie altavista noch an den Trick mit dem (-), mit dem Keywords ausgeschlossen werden. Diese Option ist dann hilfreich, wenn Sie ein gewisses Produkt oder einen gewissen Service eben nicht anbieten. Ihr Geschäft verkauft also Kaffeetassen in Karlsruhe, explizit aber keine Espressotassen. Gekennzeichnet wird dies in den Keyword Optionen Google Ads also als „-espressotassen“.

Erweiterte Optionen – bessere Optionen für mehr Personalisierbarkeit

Modifizierer für weitgehend passende Keywords – hierbei handelt es sich um das genaue Gegenteil der auszuschließenden Keywords. Die Modifier setzen fest, welche zusätzlichen Keywords enthalten sein müssen, damit Ihre Werbung angezeigt werden kann. Es geht also beispielsweise um +Designertassen für den Kaffee in Karlsruhe. Für die Modifizierer gelten dabei standardmäßig die gleichen Regeln wie für weitgehend passende Keywords: Synonyme und Tippfehler sind für Google vollkommen in Ordnung.

Passende Wortgruppen – bei passenden Wortgruppen dürfen Begriffe vor, zwischen oder hinter den Keywords stehen, solange diese die Bedeutung nicht abfälschen. Anführungszeichen binden dabei passende Wortgruppen zusammen, also zum Beispiel „Tassen für Kaffee“.

Genau passend – dieser Begriff ist etwas widersprüchlich formuliert, weil Google eben nicht nur genau passende Treffer durchlässt, sondern auch ähnliche Varianten. Tippfehler werden ebenfalls vom Algorithmus ignoriert. Genau passende Begriffe werden durch eckige Klammern gekennzeichnet wie etwa [individuelle Kaffeetassen Karlsruhe], einzigartige Kaffeetassen würde Google damit aber gleichsetzen.

Die richtige Einstellung der Keyword Option kann Reichweite und die Aufmerksamkeit der Zielgruppe generieren
Die richtige Einstellung der Keyword Option kann Reichweite und die Aufmerksamkeit der Zielgruppe generieren

Wie Sie Ihre Keyword Optionen für Google Ads optimieren

Welche dieser Optionen Sie nun wählen sollten, hängt stark von Ihren Kampagnen ab. Grundsätzlich sollten Sie immer bedenken, dass Sie Ihre Keywords nicht zu stark einschränken sollten. Es gilt also, die Waage zu halten zwischen präziser definierter Zielgruppe und allgemeiner formulierten Suchanfragen.

Sie finden in den weitgehend passenden Keyword Optionen für Google Ads meist einen guten Startpunkt, von dem ausgehend Sie Ihre Keywords präzisieren können. Starten Sie also gerade mit Google Ads oder wollen sich noch nicht so recht an die Modifier herantrauen, so haben Sie mit den weitgehend passenden Keywords einen guten Indikator für Ihre weitere Arbeit. Anfangs sollten Sie täglich in Ihre Google Ads schauen und prüfen, bei welchen Suchanzeigen Ihre Werbung geschaltet wird.

Sie verkaufen beispielsweise Golfzubehör, Taschen, Schuhe, Bälle, etc. und schalten zunächst eine Anzeige auf die Keyword Option Golfzubehör. Nach einem Tag stellen Sie fest, dass Ihre Anzeigen auch geschaltet werden, wenn Kunden nach neuen Winterreifen für ihren VW Golf suchen. Also ergänzen Sie die negativen Modifier -VW -Auto und -Reifen.

Betrachten Sie zuerst, wie Ihre Ads performen und bei welchen Keywords diese geschaltet werden und daraufhin reagieren Sie aktiv, wenn Sie mehr Daten haben. Da Sie bei Google Ads sehr schnell reagieren können, ist diese Form des nachträglichen Präzisierens durchaus in Ordnung.

Je weniger Erfahrung Sie bisher mit Google Ads gesammelt haben, desto mehr wird Ihnen schnelles Nachjustieren dabei helfen, Ihre Anzeigen auf die gewünschten Keywords hin zu optimieren. Daher ist es durchaus nicht unüblich, dass frisch angelegte Accounts bei Google Ads ein wenig Anlaufzeit benötigen, um wirklich rentabel zu werden.

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Die Reichweite kann durch die Keyword Option eingrenzt werden und die Zielgruppe einkategorisiert. (Bild: growthup.de)

Auch die gewünschte Zielgruppe ist aber entscheidend dafür, welche Keyword Optionen Sie in Google Ads wählen sollten. Weitgehend passend ist vor allem bei niedrigen Geboten die richtige Wahl, da Sie so schneller viele Klicks generieren können. Sie müssen sich hier nur eventuell damit anfreunden, auch unpassende Suchanfragen zu bedienen.

Mit positiven Modifikatoren sollten Sie dann arbeiten, wenn es Ihnen darauf ankommt, dass Ihr gewünschtes Keyword in irgendeiner Form in den Suchanfragen enthalten ist. Noch präziser können Sie es dann mit Wortgruppen gestalten, dann allerdings müssen Sie wirklich sehr präzise arbeiten und können dafür auch Ihre Keywords spezifisch eingrenzen. Sehr konkret also können Sie Kaffeefilter auch unter den Gruppen „Kaffee Filter“ schalten und gleichzeitig „Filter Kaffee“ und „Filterkaffee“ ausschließen, wenn Sie nur die Filter und nicht das Pulver verkaufen.

Die Keyword Option genau passend ist indes etwas veraltet, auch weil Google diese eben selbst nicht mehr als genau passend definiert. Das bedeutet konkret, dass Sie hiermit lediglich weitgehend passend zu meist passend spezifizieren. Damit nimmt Google Ihnen allerdings auch eine Option für sehr spezifische Suchanfragen. Analog zur breiten Abbildung bei weitgehend passenden Keywords sind genau passende Keywords immer dann lukrativ, wenn Sie mit sehr hohen Geboten für besonders hohe Umsätze pro Conversion rechnen.

 

 

Auch wenn Google selbst also genau passend nicht mehr als Option anbietet, können Sie diese Option nach „manuell“ forcieren, indem Sie ein passendes Google Ads Script einsetzen.
Zusätzlich sollten Sie in der Praxis darauf achten, dass nicht alle Eingaben bei Google Ads so funktionieren wie das zu erwarten wäre.

Sonderzeichen etwa überliest Google dann und Anführungszeichen für Wortgruppen (günstige „Tassen Kaffee Karlsruhe“) werden ignoriert und die Wortgruppe deaktiviert. Im Deutschen haben Sie allerdings Glück, da das Bilden von Kompositionen im Deutschen häufig zur Hilfe kommt. Sie könnten also günstige Kaffeetassen Karlsruhe schreiben. Besonders wirr wird die Lage mit Kompositwörtern. Google hat jedoch den Hang dazu, Leerzeichen zu ignorieren, die Kaffeetassen wird also genau wie die Kaffee Tasse gewertet – selbst wenn der Duden dazu eine andere Meinung hat

Die beste Performance mit maßgeschneiderten Keyword Optionen

Ignorieren sollten Sie die Keyword Optionen in Google Ads keinesfalls. Je mehr Erfahrung Sie mit den Google Anzeigen haben und je spezifischer Sie Ihre Ads schalten wollen, desto tiefer sollten Sie auch in die Materie der Keyword Optionen eindringen.
Im Zweifelsfall haben Sie aber stets die Option Korrekturen durchzuführen und Ihre Schaltungen auf gewünschte Keywords hin zu optimieren. Arbeiten Sie dabei stets von einem eher zu großen Publikum ausgehend und zeigen Sie Ads lieber einem potentiellen Kunden zu viel als einem potentiellen Kunden zu wenig.