7 Best Practices für effektive Formulare zur Leadgenerierung

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Um erfolgreiche Formulare zur Leadgenerierung zu gestalten, spielen Aufbau, Art der abgefragten Daten und auch Versprechen hinter der Übermittlung eine bedeutende Rolle. Ihre Kunden wissen, dass ihre Kontaktdaten einen Wert haben. Mit diesen 7 Best Practices aus unserer Agenturerfahrung steigern Sie die Conversions und verringern die Absprungzahlen während des Prozesses.

 

Bessere Angebote zum Ausfüllen der Formulare unterbreiten

Gutes Marketing lebt von hoher Reichweite. Doch als werbendes Unternehmen können Sie nur solche Interessenten kontaktieren, die Ihnen in irgendeiner Weise ihre Kontaktdaten hinterlassen und das Opt-in dazu gegeben haben. Formulare zur Leadgenerierung sind daher ein naheliegendes Tool, um mehr potenzielle Kunden zu erreichen. Doch was genau erhalten die Empfängerinnen und Empfänger von Mailings, Newslettern und Akquise Anrufen im Gegenzug?

Leadmagneten für Formulare zur Leadgenerierung nutzen
Eine attraktive Gegenleistung erhöht die Chance für eine Formularausfüllung.

Der erste Schritt Formulare zur Leadgenerierung zu platzieren, ist eine attraktive Gegenleistung zu bieten. Das kann beispielsweise die Demo zu einem Tool sein, mit dem die Interessenten gern arbeiten würden. Ein Whitepaper oder E-Book ist ebenfalls attraktiv. Auch Incentives wie höhere Rabatte sind verlockend. Ein einmaliger 5-Euro-Gutschein oder lediglich das Versprechen „Wir beraten Sie kostenlos“ reicht jedoch meist nicht aus, um das Hinterlegen der persönlichen Daten zu rechtfertigen. Passen Sie den Umfang der „Vergütung“ dem Wert an, den die Leadgenerierung für Ihr Unternehmen hat und kalkulieren Sie damit, dass Kunden mindestens einmal bei Ihrem Business einkaufen oder Dienstleistungen beauftragen könnten.

Formulare zur Leadgenerierung – weniger Feldern nutzen

Viele Unternehmen entscheiden sich bei ihren Formularen zur Leadgenerierung dafür, so viele Informationen zu erfassen wie möglich. Sie möchten sicher gehen, dass sie Interessenten auf allen Werbewegen erreichen können. Vorname, Nachname, Anschrift, Mailadresse, Telefonnummer, gewünschte Kontaktzeit, Details zur Anfrage, „Haben Sie noch Anregungen?“ und viele weitere Felder sollen diese Garantie geben.

Bedenken Sie, dass Sie in der Leadgenerierung nach persönlichen Daten fragen. Interessenten werden zurecht misstrauisch, wenn ein Unternehmen, für das sie sich nur teilweise interessieren im Gegenzug für ein E-Book oder ein Werbegeschenk, gefühlt, ihren gesamten Lebenslauf sehen möchte. Beschränken Sie sich auf die Basics. Sie benötigen einen Namen, eine Mailadresse und vielleicht noch einen Grund des Interesses, beispielsweise eine bestimmte Software, die Sie anbieten oder die Marke selbst. Damit können Sie arbeiten und die Kunden ruhig schlafen.

Spam reduzieren oder Leads maximieren?

Captchas sind beliebt. Sie sind so beliebt, dass verschiedenen Captcha-Systemen neben „Finden Sie alle Ampeln auf den Bildern“ (Google) und Zeichenfolgen in Grafiken auch Quizfragen, Logikfragen oder mathematische Aufgabenstellungen anzeigen. Ihre Kunden möchten keine Quizfragen beantworten oder Gleichungen lösen, um eine Kontaktanfrage abzusenden.

Captchas sind bekannt und können potenzielle Kunden stören. Reduzieren Sie die Captcha Nutzung.
Captchas sind bekannt und können potenzielle Kunden stören. Reduzieren Sie die Captcha Nutzung. (Bild: onezero.medium.com)

Ohne Captchas erhalten Sie mehr Fake- und Spam-Anfragen und unbrauchbare Leads. Das ist mühselig, aber eine Studie hat gezeigt, dass wahrscheinlich mehr Personen wegen der Captchas abbrechen, als ohne Captcha falsche Datensätze hereinkommen. Sie haben die Wahl: Lernen Sie neue Kunden nie kennen, oder versenden Sie auch einmal Werbematerial an Spamadressen. Für die meisten Businesses ergibt es mehr Sinn, den Spam zu filtern und mehr Leads zu generieren.

Das Advanced noCaptcha Plugin
(Bild: kinsta.com)

Interaktionszeit zur Leadgenerierung verringern

Wie viel Zeit verbringen Ihre Interessenten in der Regel auf Ihrer Website oder Landingpage? Tools wie Google Analytics helfen Ihnen dabei, diese Werte einzusehen. Besonders bei Inhalten, auf denen Besucher deutlich weniger als 1 Minute verweilen, ist auch die Zeit, die sie bereit sind in Formulare zu stecken, gering.

Ihr Formular sollte in wenigen Sekunden ausfüllbar und zu versenden sein.


Dropdown-Menüs, Buttons und Infoboxen als Popups statt mit Weiterleitungen bieten Nutzern die Möglichkeit, Zeit zu sparen. Formulare zur Leadgenerierung können beispielsweise direkt mit einem Dropdown-Menü angezeigt werden, weswegen der Kontakt gesucht wird. So lässt sich die Mail später auch schneller an die zuständigen Mitarbeiter weiterleiten.

Setzen Sie Dropdowns und Buttons bei Formularen zur Leadgenerierung ein

Nutzen Sie verschiedene Maßnahmen, um Formulare schneller ausfüllbar zu machen. (Bild:ekiwi.de)

Auch die Autovervollständigung sollte nutzbar sein. Gerade in Chrome hinterlegen viele Nutzer ihre Daten dauerhaft, um sie an jeder Stelle im Netz schnell einzufügen.

Je schneller das Formular sich versenden lässt, desto besser

Gamification durch Multi-Step Formulare

Nutzer klicken gern auf große, auffällige Button. Nutzen Sie dieses Prinzip auch in der Leadgenerierung. Formulare, die Auswahlmöglichkeiten bieten und dann stets zur nächsten Info springen schließen nicht nur Bots aus (siehe Spam reduzieren), sondern sind auch „aufregender“ zu bedienen. Beginnen Sie damit, die Interessenten nach einem Namen zu fragen und sprechen Sie sie bereits im Verlauf der Abfrage mit Namen an. Das wirkt persönlicher und spricht vor allem junge Personen an. Am Ende der Formulare erfragen Sie dann eine Kontaktadresse und schon haben Sie den Lead sicher.

 

Registrierung als Formular zur Leadgenerierung

Kann ein Interessent auf Ihrer Firmenseite, beispielsweise im Onlineshop, ein Kundenkonto anlegen? Dann bieten Sie diese Möglichkeit immer wieder auch bei Aktionen und im Gegenzug für Incentives an. Der Gastzugang gibt Ihnen keine zusätzlichen Daten an die Hand, kann jedoch die Sales erhöhen.

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