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[Guide] Bounce-Rate in 7 Schritten minimieren

Eine hohe Bounce-Rate bedeutet, dass viele Besucher die Website früh verlassen, ohne sich weiter dort umzusehen. Das ist für Sie als Seitenbetreiber ein schweres Los – immerhin sollen die Nutzer so lang wie möglich bleiben. Wie Sie die Bounce-Rate minimieren, erklären wir in diesem Ratgeber und geben Ihnen sieben Tipps, um dies zu verhindern.

Was ist die Bounce-Rate?

Als Bounce wird eine Sitzung bezeichnet, in der ein Besucher einer Website nur eine Seite geöffnet und die Website danach wieder verlassen hat. Weitere Aktionen wie das Besuchen weiterer Unterseiten, Ausfüllen eines Formulars oder das Abonnieren eines Newsletters werden nicht getätigt. Als Bounce-Rate, zu deutsch Absprungrate, bezeichnet man also die Zahl der Besucher, die Ihre Website schon nach einigen Sekunden wieder verlassen haben. Sie wird in Prozent angegeben und gilt für Google als wichtiger Rankingfaktor. Ein Grund mehr, sich genauer anzusehen, wie Sie Ihre eigene Bounce-Rate minimieren können.

Bounce-Rate minimieren: diese gibt den Prozentsatz aller Sitzungen auf Ihrer Website an, bei denen Nutzer nur eine Unterseite besucht haben
Die Bounce-Rate gibt den Prozentsatz aller Sitzungen auf Ihrer Website, bei denen Nutzer nur eine Seite besucht haben an. (Bild: instapage.com)

Absprungrate berechnen – Bounce-Rate minimieren

Berechnet wird die Bounce Rate aus der Zahl aller Sitzungen, in denen ein Nutzer nur eine Seite aufgerufen und keine weitere Aktion getätigt hat, geteilt durch die Gesamtzahl aller Sitzungen. Dabei sollte möglichst ein Wert zwischen 20 und 60 Prozent herauskommen. Liegt die Bounce Rate über 60 Prozent, ist sie hoch. Eine Rate unter 20 Prozent ist vermutlich ein technischer Fehler und sollte neu berechnet werden.

Die Werte, die Sie für diese Berechnungen brauchen, finden Sie bei Google Analytics. Um die Bounce Rate erfolgreich zu minimieren, können Sie auf die folgenden sieben Tipps zurückgreifen oder eine Agentur beauftragen, die sich darauf spezialisiert hat.

 

7 Tipps, wie Sie die Bounce-Rate minimieren


1. Textinhalte ansprechend strukturieren

Egal, ob sich alle relevanten Informationen auf einer Seite finden und die Texte gutgeschrieben sind – bei einer schlechten Struktur springen viele Nutzer sofort ab und geben dem Text gar keine Chance. Vermeiden Sie deshalb lange Textblöcke und gliedern Sie die Inhalte stattdessen durch Zwischenüberschriften, Absätze, Aufzählungen und Tabellen. Auch Bilder, Videos und hervorgehobene Zitate können helfen, den Text aufzulockern.

2. Für eine angenehme Gestaltung sorgen

Sie können die Bounce-Rate minimieren indem sie auf eine ansprechende Gestaltung der Website achten. Demnach sollte die Seite übersichtlich strukturiert und das Layout einem klaren Muster folgen. Wählen Sie bereits bekannte Gliederungssysteme und Designs, damit sich Besucher instinktiv auf Ihrer Website zurechtfinden. Auch leicht lesbare Schriftarten anstatt komplizierter Schnörkel können helfen, die Optik zu verbessern.

Überprüfen Sie, ob die Website mit allen gängigen Browsern wie Google Chrome, Firefox und Opera kompatibel ist, damit sie jedem User korrekt dargestellt wird.

3. Relevante Keywords finden und einsetzen

Keywords sind Worte, die Sie in Ihre Website-Inhalte einbauen und durch die Sie später vom Google-Algorithmus gefunden werden. Für eine Unterseite eignen sich zwei bis drei relevante Keywords, die dann mehrmals wiederholt werden, anstelle von fünfzig einzelnen. Passende Keywords können Sie zum Beispiel mit dem Google Keyword Planner finden.

Doch Vorsicht: Obwohl die Keywords bedeutsam für den Google-Algorithmus sind, sollten Sie nicht für die Maschine schreiben, sondern in erster Linie für die Menschen. Stopfen Sie zu viele Keywords in einen Text, ist er für die Nutzer nicht mehr angenehm zu lesen und sie springen ab. Und auch der Algorithmus bewertet das sogenannte „Keyword Stuffing“ negativ. Ihre Website wird dann als weniger seriös eingestuft.

4. Eine interessante Meta Description schreiben

Als Meta Description bezeichnet man den kurzen Beschreibungstext, der in den Google-Suchergebnissen unter dem Titel einer Website steht. Das bedeutet, dass sie für viele Nutzer das Erste ist, was sie von Ihrer Website sehen – und abhängig von der Meta Description entscheiden sie, ob sie die Seite überhaupt besuchen werden.

Gestalten Sie die Beschreibung daher möglichst ansprechend und informativ. Beschreiben Sie so konkret wie möglich, was die Nutzer erwartet. Locken Sie allerdings nicht mit falschen Versprechen: Wenn das auffällt, springen die User wieder ab.

Achten Sie auf eine knackige, ansprechende und interessante Meta Description.
Achten Sie auf eine knackige, ansprechende und interessante Meta Description. (Bild: moz.com)

5. Interne Verlinkungen schaffen

Interne Verlinkungen, die auf andere Unterseiten führen, sind als einer der wichtigsten SEO-Faktoren zu werten. Deshalb beeinflussen sie auch die Bounce-Rate: Wenn der User sich auf einer Seite befindet, auf der er noch nicht findet, wonach er gesucht hat, können Sie einen Absprung vermeiden, indem Sie ihm verschiedene inhaltlich passende Links anbieten. Diese führen dann zu themenverwandten Seiten, auf denen der Nutzer weiterlesen, tiefer ins Thema einsteigen oder ähnliche Aktionen wie auf der aktuellen Seite tätigen kann. Das vermittelt nicht nur das volle Spektrum Ihrer Angebote, sondern erhöht auch die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Abschlusses.

6. Die Website technisch optimieren

Komplexe Grafiken, Videos und Elemente, die viel Speicher benötigen, sorgen für eine langsamere Ladegeschwindigkeit. Diese kann die Bounce-Rate negativ beeinflussen: Lädt die Seite länger als drei Sekunden, suchen sich viele User lieber eine andere. Messen können Sie Ihre Ladegeschwindigkeit mit Tools wie Google PageSpeed Insights oder dem Success Modul von Ryte. Hier können Sie auch herausfinden, an welchen Stellen die Geschwindigkeit genau verringert wird.

Neben der Ladegeschwindigkeit sollten Sie auch die mobile Optimierung der Website nicht vernachlässigen: Die Mehrheit der Nutzer geht mittlerweile mit ihrem Smartphone online. Die Auflösung, die Ladezeit und die Formatierung müssen an dieses Endgerät angepasst werden. Ansonsten gestaltet sich die Navigation für den User sehr umständlich, was dazu führt, dass er früher von der Website abspringen wird.

7. Sparsam mit Werbeanzeigen umgehen

Die meisten Nutzer würden wohl am liebsten gar keine Werbung sehen. Doch das können sich die meisten Websites nicht leisten, immerhin gelten Werbeanzeigen als hochwirksame Einnahmequelle. Stattdessen empfiehlt es sich, Anzeigen sparsam und effektiv einzusetzen. Binden Sie die Werbung an einer sinnvollen Stelle ein, sodass dem Besucher kaum auffällt, dass es sie überhaupt gibt, oder sie zumindest passend und bereichernd wirkt.

Ein hohes Maß an externen Links und Pop-Ups ist übrigens auch nicht gut für die Bounce-Rate und andere SEO-Kennzahlen: Manche User springen ab, weil sich die Website überladen anfühlt und es sie überfordert; andere nutzen die vielen Links, um die Seite zu verlassen – und so verlieren Sie selbst Nutzer.

 

Fazit

Eine niedrige Bounce-Rate ist ein gutes Zeichen dafür, dass Besucher mit Ihrer Website interagieren und ihnen ansprechender Content geboten wird. Die vorangegangenen Tipps zeigen die unterschiedlichen Möglichkeiten auf, wie Sie die Bounce-Rate minimieren. Grundsätzlich sollte immer die Sichtweise der Nutzer auf der Website und deren Zielnutzen beachtet bzw. betrachtet werden, um eine optimale Erfahrung für die Besucher zu schaffen. Mehrwert und eine klare, einfache und strukturierte Navigation haben Einfluss auf den Besuch der Webseite. Kernpunkt ist es, die Zielgruppe mit passgenauen Informationen zu versorgen und diese an der richtigen Stelle und zur richtigen Zeit bereitzustellen.

Thorit GmbH Online Marketing, SEO, SEA, Webdesign, Conversion Rate Optimierung, eCommerce hat 4,10 von 5 Sternen 13 Bewertungen auf ProvenExpert.com